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Prävention

Nachhaltige Verbesserung des Schulklimas

Prävention ist für uns von großer Bedeutung. Erfolgreiche Präventionsangebote führen zu einer nachhaltigen Verbesserung des Schulklimas sowie zu einem respektvollen Miteinander aller an der Schule Beteiligten.

Durch vielfältige Fortbildungen und Beratungen konnten wir unterschiedliche präventive Programme und Projekte an unserem Grundschulverbund nachhaltig implementieren.

Schüler halten zusammen

fit4future – Die Präventionsinitiative für gesunde Schulen

fit4future ist ein Gesundheits- und Präventions- Projekt der Cleven- Stiftung mit dem Ziel, die Lebensgewohnheiten und Lebensstile von Kindern im Alter von 6–12 Jahren nachhaltig positiv zu beeinflussen. 

Das Projekt fit4future wurde von der Cleven- Stiftung bis Ende 2015 mit den Modulen Bewegung, Ernährung und Brainfitness an 700 Grund- und Förderschulen in 14 Bundesländern mit über 200.000 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren umgesetzt.

Im Jahr 2015 wurde mit der DAK- Gesundheit ein weiterer Kompetenz- Partner gefunden und das Konzept um das vierte Modul Verhältnisprävention/System Schule ergänzt. Zudem wurde das Modul Brainfitness um das Thema Stressbewältigung erweitert. 

Im Jahr 2016 konnte das Projekt dann an 2000 weiteren Grund- und Förderschulen in Deutschland umgesetzt werden, sodass nun weitere 600.000 Kinder, deren Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eltern von der gesundheitspräventiven Maßnahme profitieren. 

Im Jahr 2017 starteten dann weitere 1000 Schulen und im Jahr 2018 hatten nochmals 500 Schulen die Gelegenheit, an den Start zu gehen. Der Grundschulverbund Scharmede- Thüle nimmt seit 2018 an dem fit4future – Programm teil.

Mein Körper gehört mir

„Mein Körper gehört mir“ ist ein Präventionsprogramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück gegen sexuellen Missbrauch.

Dieses Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt soll Grundschulkinder der 3. und 4. Klasse dazu ermutigen, ihre Gefühle wahrzunehmen, zu äußern und ihnen zu folgen. Die gezeigten Spielszenen sind nah am Alltag erzählt, sodass die Kinder die Inhalte leicht nachvollzeihen können. In anschließenden Gesprächen werden gemeinsam Ideen entwickelt, wie Kinder reagieren können, um dargestellte Konflikte zu lösen.

Durch die gezeigten Szenen erhalten auch die Klassenlehrerinnen Anregungen, das Thema „Nein- Gefühle- sexueller Missbrauch“ mit den Schülern zu thematisieren. Vorab werden die Eltern und Lehrerinnen in einer Präsentationsveranstaltung über das Programm informiert.

Soziales Lernen

Unter dem Motto „Miteinander lernen, lachen und leben“ bietet das Kreisjugendamt Paderborn den Grundschulen das Projekt „Soziales Lernen“ an. In regelmäßigen Abständen wird es an unserer Schule in der Klasse 4 durchgeführt.

Unser großes Anliegen ist es, dass die Kinder in der Wahrnehmung eigener Stärken und Fähigkeiten unterstützt werden. So lernen sie ihre eigenen Grenzen und die der anderen wahrzunehmen, zu achten und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen.

Die Arbeit in der Klasse orientiert sich dabei an dem Gruppenentwicklungsmodell von Bernstein/Lowy, welches in vier Phasen aufgebaut ist:

  • Kennenlernphase
  • Vertrauensphase
  • Gruppenarbeitsphase
  • und Abschlussphase

Ziele des Projektes sind:

  • Persönlichkeitsförderung
  • Förderung von Schlüsselqualifikationen
  • Reduzierung von Benachteiligung und Ausgrenzung
  • Auseinandersetzung mit Gefühlen
  • Konfliktlösungsstrategien
  • Identitätsbildung

Das Projekt wird federführend von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Kreisjugendamtes durchgeführt.

Zahngesundheit

in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen- Lippe im Kreis Paderborn

Seit vielen Jahren nimmt der Grundschulverbund Scharmede- Thüle an der Aktion zur Zahngesundheit teil. Frau Hagenbrock, die Mitarbeiterin des Arbeitskreises Zahngesundheit im Kreis Paderborn vermittelt allen Schülerinnen und Schülern der Grundschule die zahngesunde Lebensweise.

Der Unterricht umfasst jeweils 2 Schulstunden je Klasse und wird in allen 4 Jahrgangsstufen umgesetzt. An vorbereiteten Lernstationen, die alle Sinne der Kinder ansprechen, wird gemalt, geschnitten, geklebt, getastet und vieles mehr.

  • In der 1. Klasse steht das Thema „zahngesunde und zahnungesunde Ernährung“ im Mittelpunkt.
  • Die 2. Klasse beschäftigt sich mit dem „Aufbau des Gebisses“ sowie der „Benennung der einzelnen Zähne“.
  • Die 3. Klasse lernt den „Aufbau eines Zahnes von innen“ kennen und thematisiert die „Kariesentstehung“.
  • Thema der 4. Klasse ist die „Fluoridierung“, die Kinder stellen dabei ihre eigene Zahnpasta her.

In jeder Klasse wird zudem eine Zahnputzstation aufgebaut, alle Kinder trainieren sowohl am Modell als auch im eigenen Mund das Zähneputzen. Jedes Kind erhält eine eigene Zahnbürste. Dieses Lernprogramm zur Zahnprophylaxe wird durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert.

Walking Bus

Walking Bus

Das ursprünglich aus Großbritannien stammende Walking Bus-Konzept wurde zunächst im Kreis Paderborn modellhaft erprobt. 

Jeder Walking Bus wird von mindestens zwei Erwachsenen begleitet, die sich am Anfang und Ende der Schülergruppe befinden und die Aufsicht übernehmen. Die Gruppe geht entlang einer festgelegten, risikoarmen Strecke, an der mehrere Haltestellen liegen können. Die Koordination und Organisation des Walking-Bus wird von Eltern übernommen, die diese Aufgabe gern und ehrenamtlich übernehmen.

Die vier Vorteile des Projektes sind klar zu benennen:

  1. Laufen macht fit
    Die Kinder sind bereits auf dem Schulweg körperlich aktiv und danach im Unterricht wacher, konzentrierter und leistungsfähiger.
  2. Laufen ist umweltfreundlich
    Der Walking-Bus reduziert den Autoverkehr. Das schont die Umwelt und führt insbesondere in Schulnähe zu weniger Luftverschmutzung.
  3. Gemeinsam Laufen macht Spaß
    Der Walking-Bus wird in der Regel klassenübergreifend eingerichtet. Das fördert den Kontakt von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters und sie können voneinander lernen.
  4. Sicher zur Schule und zurück laufen
    Die Kinder gehen in großen, gut sichtbaren Gruppen und alle Beteiligten tragen reflektierende Sicherheitswesten. So werden sie von Autofahrern gut wahrgenommen. Außerdem lernen die Kinder auf dem Schulweg die Gefahren des Straßenverkehrs und richtiges Fußgängerverhalten kennen.

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